Podcast

In einer Gesellschaft, in der Alkohol eine viel zu große Rolle spielt, finden wir, sollten wir viel mehr über das Nüchtern sein, Freiheit und Unabhängigkeit sprechen. Wir, das sind Vlada Mättig und Katharina Vogt, tauschen uns für dich, für uns, für alle mit spannenden Menschen Rund um das Thema „Sobriety“ aus. Wir sprechen über unsere eigenen, ganz persönlichen Erfahrungen auf dem Weg in unsere Nüchternheit und freuen uns, wenn du uns dabei ein Stück weit begleitest.

Wer sind wir eigentlich? Was machen wir hier eigentlich? Und wozu soll das eigentlich alles gut sein?
In unserer ersten Folge erklären wir, warum uns die Nüchternheit so sehr am Herzen liegt.
In dieser Folge nutzt Vlada die Gelegenheit und stellt Katharina knackige Fragen rund um das Thema Alkohol. Es geht um betrunkene erste Küsse, unsere Studienzeit und wir fragen uns, warum uns unsere Eltern eigentlich nie über Alkohol aufgeklärt haben. Wir stellen uns die Frage, warum es in unserer Gesellschaft eigentlich so normal ist Alkohol zu trinken und wie wir das ändern können. Außerdem teilt Kathi, was sie sich für die Zukunft wünscht.
Kathi fragt und Vlada antwortet. Es geht um das Thema Abhängigkeit und wie man den Weg in die eigene Unabhängigkeit geht. Zudem wird erklärt, warum das Label „Alkoholiker*in“ alles andere als hilfreich ist.
An ihrem Buch „Nüchtern betrachtet war’s betrunken nicht so berauschend.“ kommt niemand vorbei, der sich auch für Nüchternheit interessiert. Mit Witz und Leichtigkeit führt sie durch das Buch und nimmt uns dabei mit auf ihren Weg in ihre eigene Nüchternheit. Suse war nie abhängig, jedoch hat sie sich irgendwann einmal dazu entschlossen ein Experiment zu wagen und auf Alkohol zu verzichten. 2018 erschien ihr Buch und nüchtern lebt sie auch heute noch.
In dieser Folge fragen wir uns, warum wir eigentlich permanent anstoßen müssen, was das besondere an nüchternen Dates ist und geben einen kurzen Einblick in ihr neues Buch „Angst ist nichts für Feiglinge“.
Suse findet ihr im Übrigen auch auf Instagram (@susekaloff).

Was bedeutet Ayurveda eigentlich? Wie wirkt sich Ayurveda auf unsere Psyche und auf unser Wohlbefinden aus? Und die Fragen aller Fragen: Kann Ayurveda bei Abhängigkeit & Cravings helfen und unterstützen? All diese spannenden Themen besprechen wir mit der wundervollen Julia Wunderlich, die rollingtiger.org ins Leben gerufen hat (@rollingtigerberlin). In ihrer Arbeit geht es um Ayurveda, Ernährung, Liebe & Emporwerment. 

Mit uns teilt sie zwei Rezepte, die dabei helfen können, dass Verlangen nach Zucker zu reduzieren:

Rezept #1:

unreife Mango (z.B. als Pulver)
Amla (z.B. als Pulver)
Zimt, gemahlen
Peffer, schwarz, gemahlen
Steinsalz
Jaggery
Honig
Säfte:

Granatapfelsaft
Traubensaft, rot
Amlasaft

Rezept #2 (Kharjuradi Mantha):

3 Datteln
10 g Rosinen
10 g Tamarine
10 g Amla
10 g Granatapfel
100 ml Traubensaft, rot
eine Prise Kreuzkümmel, gemahlen
Jaggery
Steinsalz

mit 4 Tassen Wasser 2 Stunden verdeckt einweichen, pürieren und am Abend 100 ml trinken.

Bücher von Gabor Maté: ‚When the body says no‘ und ‚In the realm of hungry ghosts‘.

In dieser Folge reden wir über unsere Freundschaft, was Freundschaft für uns bedeutet und was für eine Funktion Alkohol in unserer Freundschaft übernommen hat und ob wir nun ohne Alkohol etwas in unserer Freundschaft vermissen. Und vielleicht wird ganz zufällig auch ein kleines Geheimnis gelüftet.